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systeme und menschen

eigentlich ist es verwunderlich, dass der mensch einen lieblingssatz wie: "Man kann es nun mal nicht allen recht machen" hat, denn eigentlich geht es nicht darum es jemandem recht zu machen, sondern primär sich selbst.

genauso ist es auch nicht das problem unseres finanzsystems, das versagt haben soll, und der oberflächliche verängstige mensch nun nach korrekturen, einschränkungen und bürgschaften schreit, sondern das wir ein system, welches sich über jahrzehnte aufgebaut hat, in einem hysterischen anfall innerhalb von wenigen wochen repariert werden will....als ob die leute, welche das ausführen auch nur ansatzweise im stande wären, die auswirkungen zu sehen resp. einschätzen zu können.

 

unser primäres problem ist nicht das finanzsystem, sondern unsere gier. jeder ist gierig. angefangen von der putzfrau mit zweifelhaften deutschkenntnissen, welche die suvaleistungen etwas überreizt, bis hin zum verwaltungsrats präsidenten eines internationalen unternehmens, der lieber gegen eine ökonomie entscheidet, als (kurzfristig) seinen stuhl wackeln zu sehen....

diese gier ist ein mentales problem. hätten wir die wirtschaft zu grunde gehen lassen, hätten wir eventuell die chance gehapt etwas zu lernen...wir haben auch jetzt die chance etwas zu lernen, die frage bleibt, wie lange es dauert, bis eine andere mentalität aufgebaut ist, welche die menschheit auf die dauer auch zum "menschen" macht.