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...amokläufe und gesellschaftliches unvermögen

...es ist ja schon erschütternd, wie wir ach so armen menschen auf ereignisse reagieren. statt sich zu fragen, was jugentliche in desillusionierte apathie treibt, überlegen wir uns "metaldetektoren" bei den schulen einzusetzen...

ach ja du armer mensch. wie denkt ihr denn, wird die zukunft aussehen? denkt ihr, das gesellschaftliche zwangserlebnis, dem jeder von uns ausgesetzt ist, wird uns auf lange sicht vor einem zerfall bewaren? denkt ihr, die noch immer gültigen imperialistischen gedanken, welche jedes territorialgesteuerte menschliche wesen hegt, würden uns weg von gier, vermögensdifferenzen hinzu emotionaler genugtuung, harmonie und liebe führen?

bevor die gesellschaft stärker werden kann, braucht sie einen zerfall...dieser ist am laufen, da habe ich keine zweifel.

vergesst nicht, dass es kulturen gibt, welche erst vor knapp 50 jahren zum ersten mal kontakt hatten zu anderen zivilisationen.
vergesst nicht, dass die gesellschaft wie wir sie kennen (je nach festgelegtem gesichtspunkt) während oder nach dem kalten krieg begann, und somit gerade mal etwas über 60 jahre alt ist!

die geschwindigkeit in der wir leben ist primär der evolutionäre fluch der natur vorgreifen zu wollen, ohne zu begreiffen. ich behaupte nicht ich begreife, ich behaupte nur...

diese faktoren zusammen bezeichne ich als gesellschaftliches unvermögen. wir werden noch früh genug lernen, dass zuviele fehler gemacht, noch schlimmer, zu sehr toleriert wurden als das eine produktive, kooperative tatsächlich globale humane gesellschaft entstehen könnte.

vielleicht wird es mal...aber auf einem anderen weg, nicht auf diesem und nicht in diesen generationen, nicht in dieser mentalität von gehäucheltem sozialistischen weinen, falscher toleranz, versteckte unmut und neid!